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Was wollen die Initianten?

Die SRG-Initiative entlastet Gewerbe, Familien und Einzelhaushalte von der SRG-Abgabe. FĂĽr das Gewerbe ist 1 x zahlen genug!

Betriebe schaffen Arbeitsplätze, Lehrstellen und Wertschöpfung. Sie zahlen heute bis zu 50’000 Franken jährlich an die SRG - unabhängig davon, ob das Unternehmen Gewinn macht. Dabei haben Unternehmen weder Augen noch Ohren.

Dieses Geld lässt sich besser investieren: In die Ausbildung von Lernenden, in Cyber Security oder KI-Entwicklung.

Ein JA zur entlastenden SRG-Initiative befreit 148’000 Unternehmen auf einen Schlag von dieser unfairen Steuer. Das JA schafft mehr Freiraum für das, was wirklich zählt. Der SRG bleiben genügend Mittel, um sich auf den eigentlichen Auftrag – den Service Public – zu konzentrieren.

Ein Beispiel: Eine Autogarage im Kanton Zürich mit rund 25 Millionen Franken Umsatz zahlt heute 5'750 Franken SRG-Steuer. Früher waren es 218 Franken Gerätegebühr. Seit dem Jahr 2020 ist die Abgabe also 16-mal höher als noch 2019.

Video-Statements

Nein zur Doppelbelastung der KMU

Die SRG-Initiative beseitigt eine ungerechte Doppelbesteuerung des Gewerbes. Heute zahlen Unternehmerinnen und Unternehmer die SRG-Abgabe sowohl privat als auch über ihren Betrieb – unabhängig davon, ob das Unternehmen Radio oder Fernsehen nutzt. Gerade für das Schweizer Gewerbe ist diese zusätzliche Belastung unfair und sachlich nicht begründet. Die Initiative entlastet die Unternehmen gezielt und stärkt ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Titelbild Die Initiative (1)

Wer ist dafür und wer dagegen

Die Initianten

Gewerbe-Vertreter und ein bürgerliches überparteiliches Komitee stehen hinter der Initiative «200 Franken sind genug!». Sie wollen die Haushaltsabgabe auf 200 Franken senken und Unternehmen ganz von der SRG-Abgabe befreien. Ihr Ziel: Schluss mit der doppelten Belastung von Unternehmerinnen und Unternehmern.

Bundesrat & Parlament

Der Bundesrat lehnt die Initiative ab. Er anerkennt aber gleichzeitig einen Handlungsbedarf: Die Medienabgabe (Radio & TV) soll schrittweise gesenkt werden, aber nicht so stark wie von den Initianten gefordert. Ab 2027 soll die Abgabe pro Haushalt schrittweise auf 300 CHF gesenkt werden. Zudem erhöht der Bundesrat die Umsatzgrenze bei Unternehmen, um mehr kleine Firmen von der Medienabgabe zu befreien.
Aber: Über 80'000 Unternehmen müssten weiterhin die SRG-Steuer bezahlen. Das ist nicht fair! Deshalb braucht es diese Initiative. 

Die Gegner der Initiative

Die Gegner halten am heutigen Abgabesystem fest. Sie warnen vor Einnahmeausfällen und einem Abbau von SRG-Angeboten. Dabei blenden sie aus, dass Unternehmen heute doppelt zahlen – privat und ĂĽber den Betrieb. Diese Mehrbelastung trifft vor allem das Gewerbe in der Schweiz.Â